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Welche Versicherungen sind für einen Selbstständigen unverzichtbar?

Viele Menschen verwirklichen sich in Deutschland den beruflichen Traum der Selbstständigkeit. Hierbei darf bei aller Euphorie nicht vergessen werden, sich rechtzeitig um einen adäquaten Versicherungsschutz zu kümmern. Für eine Privatperson ebenso von entscheidender Bedeutung wie für einen Selbstständigen ist ein ausreichender Rentenversicherungsschutz. Freiberuflich und selbstständig tätige Personen sind nicht gesetztlich dazu verpflichtet, in die staatliche Rentenversicherung einzuzahlen. Aus diesem Grund ist für diesen Personenkreis der Abschluss einer privaten Rentenversicherung besonders wichtig.

Während die Riester-Rente ausschließlich für Arbeitnehmer in Deutschland konzipiert wurde, kann jeder Selbstständige eine zusätzliche Rürup-Rente abschließen, die auch als sogenannte Basisrente bekannt ist. Diese trägt den Namen des niederländischen Wirtschaftsökonoms Bert Rürup, der entscheidend an der Ausarbeitung der Basisrente beteiligt war. Eine Rürup-Rente lohnt sich jedoch nicht erst bei Erreichen des Renteneintrittsalters, sondern bereits während der Ansparphase. So können die in die Rürup-Rente abgeführten Beiträge bis zu einem gewissen Maximalbetrag pro Jahr voll steuerlich geltend gemacht werden; ein äußerst positiver Nebeneffekt bei der Einkommensteuer.

Diesen Bonus jedoch muss der Versicherungsnehmer allerdings mit einer nachgelagerten Besteuerung bezahlen. Dies bedeutet, dass die Auszahlungen im Rahmen der Rürup-Rente mit Erreichen des Renteneintrittsalters versteuert werden müssen.

Natürlich möchte sich der Selbstständige nicht erst mit Erreichen des Renteneintrittsalters finanziell gut abgesichert fühlen. Auch in der Blütezeit seines Lebens gilt es daher, sich gegen eventuelle Schicksalsschläge bestmöglich abzusichern. In diesem Zusammenhang sehr wichtig ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung. Diese überzeugt im Allgemeinen durch einen breiten Leistungskatalog sowie eine einkommensunabhängige Beitragserhebung. Dies bedeutet, dass der Verdienst des Freiberuflers oder des Selbstständigen im Rahmen einer privaten Krankenversicherung keine Rolle bei der Festsetzung der zu zahlenden Versicherungsprämien spielt. Aus diesem Grund ist eine private Krankenversicherung vor allem für besserverdienende Personen auch aus finanzieller Sicht sehr schnell lukrativ.

Krankheiten treffen einen jeden Menschen im Laufe seines Lebens, verschwinden jedoch in der Regel nach einer entsprechenden Genesungszeit. Jedoch können verschiedene Krankheiten Psyche oder Körper eines Menschen so stark beeinträchtigen, sodass infolge dessen die Ausübung der bisherigen beruflichen Tätigkeit unmöglich wird. Freiberuflich und selbstständig tätige Personen sind dahingehend von Seiten des Staates finanziell nicht abgesichert. Aus diesem Grund raten Versicherungsexperten einhellig dazu, als Selbstständiger oder Freiberufler eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese zahlt im Schadenfall eine entsprechende Berufsunfähigkeitsrente. Die Höhe dieser Rente bemisst sich an der Höhe der geleisteten Einzahlungen sowie der Risikoeinstufung der bisher ausgeübten Tätigkeit. Ein selbständiger Autor kann somit mit vergleichsweise attraktiven Konditionen im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen. Ein selbständig tätiger Handwerker verfügt über ein vergleichsweise hohes Risiko und muss entsprechend hohe Beiträge im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung leisten.

Welche Versicherungen sind für eine Privatperson unverzichtbar?

Heutzutage existieren einige Versicherungen, über die jede Person, unabhängig von der beruflichen Situation, dem Familienstand oder dem Alter verfügen sollte.

Für die Vielzahl der Bundesbürger in Deutschland ohnehin verpflichtend und daher im Zusammenhang mit wichtigen Versicherungen nicht weiter erwähnenswert, sind die Sozialversicherungen, wie beispielsweise die Krankenversicherung, die Arbeitslosen- und die Rentenversicherung. Letztlich soll ein Arbeitnehmer durch entsprechende Sozialversicherungen vor finanziellen Nöten im Falle des Eintretens eines bestimmten einschneidenden Lebensereignisses geschützt werden. Aus diesem Grund ist es nicht schwer nachzuvollziehen, weshalb Sozialversicherungen seit Ende des 19. Jahrhunderts verpflichtend für alle Angestellten sowie Arbeitnehmer sind.

Aufgrund der zunehmenden Leerung der staatlichen Rentenkassen ist eine private Altersvorsorge nicht nur für freiberuflich und selbstständig tätige Personen empfehlenswert, die nicht in die staatlichen Rentenkassen einzahlen müssen, um mögliche Versorgungslücken im Alter schließen zu können. Für Arbeitnehmer ist in diesem Zusammenhang der Abschluss einer Riester-Rente zu empfehlen. Die in einer Riester-Rente geleisteten Beiträge können vom Versicherungsnehmer in vollem Umfang steuerlich geltend gemacht werden. Der Leistungsfall im Rahmen einer Riester-Rente tritt mit Erreichen des Renteneintrittsalters des Versicherungsnehmers ein.

Ebenso unverzichtbar ist heutzutage der Abschluss einer Hausratversicherung. Diese übernimmt im Fall der Fälle die Kosten für die Reparatur oder den Neuerwerb von Hausrat, der durch den Einfluss höherer Gewalt beschädigt oder vernichtet wurde. Die zu zahlenden Versicherungsprämien richten sich nach der Größe des Wohnraums sowie des jeweiligen Hausrats. In aller Regel verfügen die Versicherungsanbieter jedoch über Erfahrungswerte, sodass der Wert des Hausrats im Einzelfall nicht umständlich geschätzt werden muss. Beim Schadensfall im Rahmen der Hausratversicherung ist im Übrigen nicht der Zeitwert, sondern der Neuwert des betroffenen Hausrats entscheidend. Auf diese Weise soll gewährleistet sein, dass der Versicherungsnehmer den betroffenen Hausrat schnell und adäquat ersetzen kann.

Um die eigene finanzielle Existenz auch im Falle einer dauerhaften, gesundheitlichen Einschränkung schützen zu können, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung von großer Bedeutung. Diese zahlt bei der Diagnose Berufsunfähigkeit, die durch einen Facharzt gestellt werden muss, eine Berufsunfähigkeitsrente.

Um Schadensersatzforderungen durch Dritte regulieren zu können, ist eine Haftpflichtversicherung für eine Privatperson ebenso unverzichtbar wie für ein Unternehmen. Im Falle eines Schadens, der einer Person durch den Versicherungsnehmer unabsichtlich zugeführt worden ist, werden die daraus resultierenden Personen- sowie Sachschäden vollständig von der Versicherung übernommen. Anders als es der Name vermuten lässt, ist eine private Haftpflichtversicherung keineswegs obligatorisch für eine Person in Deutschland. Anders verhält sich dies hingegen mit der Kfz-Haftpflichtversicherung, deren Prinzip jedoch mit dem einer privaten Haftpflichtversicherung vergleichbar ist.

Welche Versicherungen sind für eine juristische Person unverzichtbar?

Die Grundform einer juristischen Person ist der eingetragene Verein (e. V.). Eine juristische Person kann aber auch eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder eine Aktiengesellschaft (AG) sein. Mit steigendem Umsatz und wachsender Anzahl an Mitarbeitern sollte eine juristische Person verantwortungsvoll in regelmäßigen Abständen den eigenen Versicherungsschutz überprüfen und diesen gegebenenfalls anpassen.

Grundsätzlich trägt ein Unternehmen stets vielfältige unternehmerische Risiken. Dies liegt in der Natur der Sache. Je nach Branche können weitere spezifische Risiken dazukommen. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist für eine juristische Person somit unerlässlich, damit die versicherbaren Risiken stets überschaubar bleiben. In diesem Zusammenhang sollte die juristische Person berücksichtigen, dass Versicherungskombinationen bei einer Versicherungsgesellschaft zu vorteilhaften Versicherungsprämien führen können, wodurch sich die Versicherungslast für das Unternehmen spürbar senken lässt.

Selbst bei einem mittelständischen Unternehmen geht es nicht darum, alle erdenklichen Risiken abzusichern. Man sollte sich hingegen ganz speziell auf existenzgefährdende oder besonders kostspielige Risiken konzentrieren und diese mithilfe eines umfangreichen Versicherungsschutzes entsprechend entschärfen.

Die Betriebshaftpflichtversicherung ist beispielsweise eine zentrale Grundlage im Rahmen der Versicherungen für juristische Personen. Diese deckt sowohl Sach- als auch Personenschäden und damit verbundene Vermögensschäden ab, die von der jeweiligen juristischen Person verursacht worden sind. Beratende Berufe, wie beispielsweise Unternehmensberater oder Rechtsanwälte sowie Dienstleister können sich mithilfe einer Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung gegen reine Vermögensschäden absichern lassen.

Hohe Sachschäden können durch eine Sachversicherung abgesichert werden. Diese übernimmt beispielsweise die Kosten für Schäden, die durch Leitungswasser, Feuer oder Einbruch sowie Vandalismus und Streik entstehen können. Sachschäden an Geräten, Anlagen und Maschinen können im Rahmen einer Elektronikversicherung oder einer Maschinenversicherung reguliert werden. Diese bieten sich natürlich vor allem für produzierende Unternehmen und weniger für Dienstleister an.

Nicht vergessen werden sollte an dieser Stelle ein umfangreicher Rechtschutz, denn das eigene Recht zu erstreiten, kann im Ernstfall Unsummen verschlingen.

Grundsätzlich hängt die empfehlenswerte Zusammenstellung eines Versicherungspaketes natürlich von der Art der jeweiligen juristischen Person ab. Im Zweifelsfall kann ein unabhängiger Versicherungsmakler des Vertrauens eine fundierte und umfassende Beratung leisten und verhindern, dass unnötige Versicherungen das Budget der juristischen Person belasten. Zudem kann hierdurch eine Unterversicherung vermieden werden, die im Fall der Fälle äußerst kostspielig werden kann.

Was geschieht, wenn die Versicherung Pleite geht?

Die jüngste Finanzkrise hat auch die Versicherungsgesellschaften weltweit nicht verschont. Aus diesem Grund machen sich Versicherungsnehmer bis heute darüber Gedanken, ob ihre jeweilige Versicherung Pleite gehen kann und damit Insolvenz anmelden muss.

Wenn eine Versicherung in ernsthafte Finanznöte kommen sollte, tritt der staatliche Rettungsfond, der Protektor, auf den Plan. In diesen Fond müssen alle Versicherungsgesellschaften Beiträge einzahlen. Der Protektor übernimmt im Falle der Zahlungsunfähigkeit einer Versicherungsgesellschaft alle Versicherungspolicen der jeweiligen Kunden und führt diese kommissarisch fort. Am Beispiel der Lebensversicherung bedeutet dies, dass hierbei jedoch nur eine Garantieverzinsung von 2,25 % an den Versicherungsnehmer gezahlt werden kann. Durch diese Sicherheitseinrichtung für alle Lebensversicherungsgesellschaften sollen den Versicherungsnehmern garantierte Leistungen geboten und bereits gewährte Beteiligungen an Gewinnen gesichert werden. Überschüsse können jedoch erst nach einer Konsolidierung des jeweiligen Vertragspools erwartet werden, was wiederum die Rendite reduziert.

Ein weiteres Risiko stellt eine mögliche Insolvenz einer Aktiengesellschaft dar, in welche ein Versicherungsanbieter investiert. Hierdurch wird die Rendite natürlich geschmälert. Jedoch setzen Versicherungsgesellschaften vermehrt auf Diversifikation und dürfen zudem nur maximal 35 Prozent aller Kundengelder in Aktien investieren, sodass dieses Risiko als minimal einzustufen ist. Aktuellen Angaben der deutschen Finanzaufsicht „BaFin“ zufolge sieht es um die deutschen Versicherungsgesellschaften grundsätzlich nicht schlecht aus. Eine Zahlungsunfähigkeit ist insbesondere bei den großen und renommierten Versicherungsgesellschaften nicht zu befürchten.

Aktuell bereitet den Versicherungsnehmern die Krankenversicherungsgesellschaft City BKK Kopfzerbrechen. Der Krankenversicherungsanbieter musste zum 1. Juli 2011 Insolvenz anmelden. An dieser Tatsache konnten auch zweifelhafte Zusatzbeiträge, die von den Mitgliedern eingefordert worden waren, nichts ändern. Jüngsten Meldungen zufolge werden die zu viel entrichteten Krankenversicherungsbeiträge an die Versicherungsnehmer zurückgezahlt. Die Mehrheit der Versicherungsnehmer der City BKK dürften sich mittlerweile jedoch ohnehin eine neue Krankenversicherungsgesellschaft gesucht haben. Als einer der Gründe für die Insolvenz des Krankenversicherungsanbieters wurden unter anderem die hohen Versorgungskosten der Gesellschaft an den Standorten Hamburg und Berlin angegeben. Zudem galt die City BKK über einen langen Zeitraum als chronisch unterfinanziert.

An diesem Negativbeispiel wird deutlich, dass es durchaus möglich ist, dass eine Versicherung insolvent gehen kann. Die Auswirkungen für die Versicherungsnehmer hielten sich jedoch in Grenzen. So war der Versicherungsschutz von Versicherungsnehmern der City BKK jederzeit gewährleistet.

Warum brauche ich überhaupt eine Versicherung?

Eine Versicherung ist in erster Linie dafür da, dem Versicherten materielle Sicherheit zu geben. Man kann eine Versicherung auch als Schutzschild verstehen, das uns vor den materiellen Folgen erlittener Schicksalsschläge und infolge dessen vor dem finanziellen Ruin schützen wird. Sie bietet uns die Gewissheit, im Ernstfall nicht in unserer materiellen Existenz bedroht zu sein. Das verleiht dem Betroffenen (Versicherten) ein Stück weit innere Ruhe. Wenn auch keine Versicherung der Welt einem Betroffenen nach einem Unfall das Leben im Rollstuhl ersparen kann, können zumindest die finanziellen Belastungen, die ein Unfall dieses Ausmaßes nach sich zieht, aufgefangen werden. Eine Versicherung, die uns vor Schicksalsschlägen schützt, gibt es nicht. Aber sie kann uns helfen, im Schadenfall das Schicksal etwas leichter zu ertragen.

Eine wichtige Rolle bei der Wahl der richtigen Versicherung spielt zum einen das zu versichernde Risiko und zum anderen die Höhe des möglichen Schadens. Je höher das Risiko eines finanziellen Schadens ist, einem Versicherten die Existenz zu ruinieren, umso wichtiger ist die Versicherung. Die Absicherung eines existenziellen Risikos ist also vorrangig gegenüber Versicherungen zu sehen, die in erster Linie einen Vorsorgecharakter haben. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass das Einkommen nach Abzug aller Versicherungsbeiträge für den Lebensunterhalt reichen muss.

Versicherungen sollten also immer nur dann abgeschlossen werden, wenn es um die Absicherung von Ereignissen geht, deren finanzielle Folgen zu tragen man nicht gewillt oder selbst nicht in der Lage dazu ist. Das bedeutet, dass die Wahl der Versicherung(en) an die individuellen Bedürfnisse des Versicherten (und seiner Familie) angepasst werden sollten. Mittels einer Risikoanalyse kann für jeden Versicherungsnehmer exakt ermittelt werden, welche Versicherungen benötigt werden, welche empfehlenswert und welche überflüssig sind. Allerdings müssen hier auch die finanziellen Möglichkeiten des Betroffenen berücksichtigt werden.

Am Beispiel der Haftpflichtversicherung sei erläutert, welche Risiken abgesichert werden können und wann sie notwendig sind. Neben der privaten Haftpflichtversicherung (die jeder abschließen sollte), kommen weitere Haftpflichtrisiken hinzu, wenn der Versicherte ein Auto und einen Hund hat. Ist der Betroffene auch noch Hausbesitzer und hat einen Öltank dort stehen, steht ein weiteres Haftpflichtrisiko im Raum.

Sicherlich gibt es Menschen, die ein stärkeres Sicherheitsbedürfnis haben als andere und sich gegen alles Mögliche absichern möchten. Das ist zwar verständlich – doch es macht wenig Sinn, sich gegen einen möglichen Schaden schützen zu wollen, der nur mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit eintreten wird. Deshalb ist die Anwendung einer Risikoanalyse eine gute Möglichkeit, sich hier nicht zu verzetteln. Alle Lebensbereiche (Beruf, Familienstand, Immobilien, Freizeit, Reisen) können auf diese Art und Weise auf die Notwendigkeit eines Versicherungsabschlusses überprüft werden.

Es ist aber durchaus sinnvoll, eine Risiko- und Bedarfsanlayse auch für bestehende Versicherungspolicen vorzunehmen. Möglicherweise stellt man fest, dass sich Veränderungen ergeben haben, die es erforderlich machen, eine Versicherungspolice den neuen Gegegebenheiten anzupassen – oder vielleicht sogar zu kündigen. Fest steht, dass bis zu 400 Euro im Jahr zu viel an Versicherungsbeiträgen pro Person gezahlt werden – und das hauptsächlich für Policen, die nicht notwendig gewesen wären.

Wann und wie kündige ich eine Versicherung

Versicherungen sind sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen unverzichtbar. Denn sie schützen Privatpersonen und Firmen gegen kalkulierbare Risiken ab. Dieser Schutz kann sowohl die eigene Person oder eigenes Eigentum sowie auf andere Personen und fremdes Eigentum beziehen. Doch nicht alle Versicherungen sind absolut notwendig. Nach einigen Jahren stellt der Versicherte oft fest, dass manche Versicherungspolice angepasst oder sogar überhaupt nicht mehr benötigt wird und gekündigt werden kann.

Ein typisches Beispiel ist die Kündigung der Hausratversicherung. Ziehen zwei Menschen in eine gemeinsame Wohnung, wird eine der beiden Versicherungen überflüssig. Eine Versicherung für ein Tier ist nur sinnvoll, solange der Versicherungsnehmer auch Besitzer des Tieres ist. Verkauft mein sein Pferd oder stirbt es, ist die Tierversicherung nicht mehr notwendig. Für den Fall einer Kündigung ist es gut zu wissen, wie man am schnellsten aus dem jeweiligen Versicherungsvertrag herauskommt.

In aller Regel sehen Versicherungspolicen eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor. Wenn eine Versicherung zum 31. Dezember eines Jahres (Ende des Versicherungsjahres) gekündigt werden soll, muss der Versicherungsgesellschaft die Kündigung spätestens am 30. September vorliegen.

Liegt ein Schadensfall vor, können sowohl der Versicherungsnehmer als auch der Versicherungsträger vom Kündigungsrecht Gebrauch machen. Insbesondere Versicherungsgesellschaften nehmen dieses Recht gerne in Anspruch. Das gilt vor allem für den Fall, wenn sie einen Versicherungsnehmer loswerden möchten, der sie mit hohen Forderungen eine Menge Geld gekostet hat. Besonders im Fokus stehen hier Anbieter von Rechtsschutzversicherungen.

Versicherungen verkaufen – Was sollte beachtet werden?

Mehr und mehr Versicherungskunden kündigen ihre Versicherungspolicen vorzeitig. Dabei vergessen viele Versicherungsnehmer, dass es noch eine andere, lukrative Möglichkeit gibt, von der sowohl die Versicherungsgesellschaft als auch der Versicherungsnehmer selbst profitieren können. Der Verkauf einer Versicherung ist eine gute Alternative zur Kündigung. Doch warum kann auch der Versicherungsnehmer davon profitieren?

Die finanziellen Vorteile, die der Verkauf einer Versicherung mit sich bringen kann, werden vor allem am Beispiel der Lebensversicherungen deutlich. Heutzutage wird rund die Hälfte der Lebensversicherungen nicht bis Vertragsende geführt. Eine vorzeitige Kündigung ist jedoch vielfach mit finanziellen Verlusten für den Versicherungsnehmer verbunden. Aus diesem Grund ist man mit dem Verkauf von Lebensversicherungen oftmals besser beraten.

Verschiedene Unternehmen kaufen heutzutage Lebensversicherungen zwar auf und werben hierbei mit einem finanziellen Bonus für den Rückkaufswert der Versicherung.Jedoch stellen diese Unternehmen einige Bedingungen an den Versicherungsnehmer, welche oftmals nicht so ohne Weiteres erfüllt werden können. Einige Unternehmen beispielsweise akzeptieren ausschließlich Verträge, deren Wert maximal die Hälfte des Gesamtwertes (am Ende der Laufzeit) erreicht hat. Außerdem sollte die Laufzeit des Versicherungsvertrages zum Zeitpunkt des Verkaufs 15 Jahre nicht überschreiten. Der Rückkaufwert der Lebensversicherung liegt idealerweise bei mindestens bei 5.000 Euro. Dies bedeutet, dass eine Lebensversicherung, die verkauft werden soll, im besten Fall weder zu alt noch zu neu sein sollte. Zudem kann es vorkommen, dass verschiedene Arten von Kapital-Lebensversicherungen vom Verkäufer nicht angenommen werden.

Ein wesentlicher Vorteil bei Verkauf einer Lebensversicherung ist, dass der Kunde beim Verkauf seines Vertrages weiterhin Versicherungsnehmer bleibt. Im Falle seines Ablebens kann dann die Versicherungsprämie abzüglich des Kaufpreises an die Hinterbliebenen ausbezahlt wird.

Neben den verschiedenen etablierten Unternehmen, die beim Verkauf von Lebensversicherungen sofort den vollen Verkaufspreis an den Versicherungsnehmer auszahlen, existieren heutzutage zahlreiche dubiose Firmen, die potentielle Kunden mit einem höheren Kaufpreis locken möchten. Allerdings wird im Gegenzug hierbei nur ein Teilbetrag der Gesamtsumme sofort an den Versicherungsnehmer ausgezahlt, während der Rest in monatlichen Raten abgeleistet wird. Hierbei ist das Risiko für den Verkäufer als recht hoch einzustufen. Denn falls das Unternehmen insolvent gehen sollte, verliert der Verkäufer die noch ausstehende Summe und damit unter Umständen eine Menge Geld.

Es gibt aber auch Unternehmen, die anstelle der Auszahlung die Finanzierung eines Wertgegenstandes anbieten. Diese Möglichkeit ist aber für die meisten Verkäufer von Lebensversicherungen indiskutabel, da ja der Zweck des Verkaufs darin liegt, schnell an Bargeld zu kommen. Die Lebensversicherung nur deshalb zu verkaufen, um damit ein neues Auto oder neue Möbel zu finanzieren, wird in der Regel nicht praktiziert.

Bevor die Entscheidung  zugunsten eines Verkaufs einer Versicherung fällt, kann es sinnvoller sein, die Versicherung beitragsfrei zu stellen, um auf diese Art und Weise kurzfristige Zahlungsengpässe zu überbrücken. Dies bedeutet, dass der Versicherungsnehmer keine weiteren Beiträge an die Versicherung abführen muss, das bisher angesparte Kapital jedoch erhalten bleibt. Sobald der finanzielle Engpass überwunden ist, kann die Versicherung dann wie gehabt weitergeführt werden. Ebenso kann eine kurzfristige Reduzierung der jeweiligen Einzahlungsbeiträge vereinbart werden, wenn das finanzielle Budget angeschlagen ist, aber ein Verkauf der Renten- oder Lebensversicherung nicht infrage kommt.

Was zeichnet eine gute Versicherung aus?

Die verschiedenen Erkennungsmerkmale einer guten Versicherung lassen sich vor allem anhand von Krankenversicherungen besonders deutlich veranschaulichen.

Eines der wichtigsten Kriterien, sich für oder gegen eine Versicherung zu entscheiden, ist sicherlich ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, das den Kern einer guten Versicherung ausmachen sollte. Daneben ist eine gute Erreichbarkeit bei Problemen und Rückfragen des Versicherungsnehmers sowie eine optimierte und effektive Zusammenarbeit im Krankheitsfall für den Versicherungsnehmer besonders wünschenswert. Weitgehend unbürokratische Hilfe im Versicherungsfall sollte stets ein Credo für eine gute Versicherung sein. Das bedeutet, dass der Versicherungsnehmer eine schnelle Kostenzusage und Kostenübernahme im Rahmen der Wiederherstellung und oder auch der Erhaltung der Gesundheit (Prävention) erfahren sollte.

Vor allem im Falle der Krankenversicherung wird sich die Qualität des jeweiligen Versicherungsträgers erst dann zeigen, wenn der Leistungsfall eintritt, also ein Krankheitsfall vorliegt. Es besteht die Möglichkeit, sich vor Abschluss einer Versicherung über die Homepage oder in der Geschäftsstelle der jeweiligen Versicherung über den Leistungskatalog zu informieren. So kann man sich bereits im Vorfeld einen fundierten Überblick über das jeweilige Leistungsangebot verschaffen. Lohnenswert können auch Versicherungsvergleiche sein, die von vielen Internetportalen angeboten werden. Der Vergleich bezieht sich nicht nur auf die Prämie, sondern es können auch Leistungen direkt miteinander verglichen werden.

Geht es um eine Krankenversicherung, sagt sicherlich auch das Präventionsangebot einer Krankenversicherung etwas über die Qualität des jeweiligen Versicherungsträgers aus. Eine gute Krankenversicherung weiß, dass Gesundheit das höchste Gut für den Versicherungsnehmer ist. Deshalb sollte nicht erst dann reagiert werden, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist. Vorbeugung ist heutzutage das A und O. Eine gute Krankenversicherung bietet ihren Mitgliedern daher verschiedene Präventivprogramme an, welche die Lebenserwartung des Versicherungsnehmers deutlich erhöhen können. Dies beginnt beispielsweise bei der Übernahme von Kosten für Nichtraucherseminare und erstreckt sich bis hin zu Krebsvorsorgeuntersuchungen. Auch Ernährungs- und Bewegungsprogramme sollten im Portfolio der jeweiligen Krankenversicherung vertreten sein. Auf diese Weise kann die jeweilige Versicherungsgesellschaft ihre Versicherungsnehmer bei einer gesunden Lebensweise entscheidend unterstützen.

Ein weiteres bedeutendes Indiz, dass für eine qualitativ hochwertige Versicherung spricht, ist letztlich der Versicherungsnehmer selbst. Dieser sollte sich bei seiner Krankenversicherung jederzeit gut aufgehoben fühlen und den Eindruck haben, dass man ihm bei allen Fragen und Problemen kompetent und schnell weiterhelfen kann. Es spricht somit für eine gute Versicherung, wenn diese für die Anliegen der Versicherungsnehmer stets ein offenes Ohr hat.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass grundsätzlich diejenige Versicherung am geeignetsten ist, welche dem Versicherungsnehmer eine Vielzahl der gewünschten Leistungen zu einem annehmbaren Preis offerieren kann. Wenn der Versicherungsnehmer Zweifel hat, ob seine Versicherung seinen hohen Ansprüchen tatsächlich gerecht werden kann, sollte über einen möglichen Wechsel des Krankenversicherungsanbieters nachgedacht werden. Dies ist heutzutage problemlos und ohne Angabe von Gründen möglich.

Welche Versicherungen gibt es? Im Bereich der Versicherungen wird in zwei große Bereiche unterschieden. Zu den primären Versicherungen gehören Personen- und Nichtpersonenversicherungen.

 

Zu den Personenversicherungen zählen:

Die Krankenversicherung kommt für Kosten auf, die infolge einer Erkrankung auftreten. Diese Kosten sind im Vorfeld nicht zu kalkulieren und können unter Umständen sehr hoch sein. Die Krankenversicherung übernimmtdieses Risiko und kommt im Krankheitsfall für Behandlungskosten (Arzt, Heilmittel), Verdienstausfall oder die Kosten für eine Haushaltshilfe auf. Krankenversicherungen sind wichtig, um die Existenz des Versicherten und die Planbarkeit seiner wirtschaftlichen Verhältnisse zu garantieren.

weiter lesen – gesetzliche Krankenversicherung

 

 

 

weiter lesen – private Krankenversicherung

 

 

Durchschnittlich erleidet jeder zwölfte Deutsche jedes Jahr einen Unfall. Um sich vor erheblichen, finanziellen Folgen eines Unfalls abzusichern, übernimmt die Unfallversicherung das Risiko. Versichert sind die finanziellen Folgen, die durch Verlust oder Verminderung der Arbeitskraft entstehen. In Deutschland gibt es die gesetzliche und die (freiweilige) private Unfallversicherung. Für finanzielle Folgen, die aufgrund eines Unfalls zu Hause oder in der Freizeit entstehen, bietet nur die private Unfallversicherung Schutz. Außerdem ergänzt sie bei Arbeitsunfällen die gesetzliche Unfallversicherung.

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Die Lebensversicherung versichert Risiken des menschlichen Lebens. Hierzu gehören im Wesentlichen das Todesfallrisiko und das Langlebigkeitsrisiko (ungewisse Lebensdauer). Zusätzlich fließen noch sogenannte „Unterwegsrisiken“ in den Bereich der Lebensversicherung ein wie beispielsweise Erwerbs- und Berufsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Unfalltod.

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Auch die Rentenversicherung gehört zu den Personenversicherungen. Die gesetzliche Rentenversicherung trägt dazu bei, einen soliden Lebensstandard zu wahren und bietet finanziellen Schutz. Die Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung kann als klassische Altesrente, in Form von medizinischen Leistungen zum Zwecke der Erhaltung der Gesundheit oder bei verminderter Erwerbsfähigkeit gezahlt werden. Über eine zusätzliche private Rentenversicherung kann der Versicherungsnehmer seinen Lebensstandard erhöhen

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  • Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung tritt ein, wenn die Erwerbsfähigkeit des Betroffenen um mehr als die Hälfte abnimmt. Dadurch wird die Ausübung des Berufes durch Krankheit, Unfall oder Invalidität beeinträchtigt. Wie starkt, hängt vom Grad der Beeinträchtigung ab, der mittels ärztlicher Untersuchung festgestellt wird.

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Die Kapital-Lebensversicherung zahlt, wen einer der nachfolgenden Fälle eintritt. Verstirbt der Versicherte während der Vertragslaufzeit, wirddie vereinbarte Summe ausbezahlt – entweder an die im Vertrag benannte Person oder an die Erben, wenn niemand benannt wurde. Erlebt der Versicherte den Vertragsablauf, zahlt die Versicherung im Erlebensfalle die vereinbarte Versicherungssume zuzüglich angesammelter Gewinn-/Überschussanteile. Die Risikolebensversicherung zahlt hingegen nur, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt. Der Beitrag ist deshalb auch deutlich niedriger, Versicherungsschutz besteht aber bereits mit der ersten Beitragszahlung.

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Zu den Nichtpersonenversicherungen zählen:

  • Haftpflichtversicherung

Ein Schaden, dem man einem anderen zufügt, kann schnell verursacht werden. Der beschädigte Fernseher infolge einer Unachtsamkeit gehört ebenso dazu wie der mit dem Fahrrad angefahrene Fußgänger. Für Schäden dieser Art wird der Verursacher in die Pflicht (Haftung) gemäß Schadenersatzpflicht (§823 (1) BGB) genommen. Die finanziellen Belastungen, die dem Schadenverursacher im wahrsten Sinne des Wortes „anhaften“, können in die Millionen gehen. Die Haftpflichtversicherung gehört deshalb zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, auf die niemand verzichten sollte. Sie greift allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Schaden nicht durch vorsätzliches Handeln herbeigeführt wurde.

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  • Sachversicherungen

Allen Sachversicherungen ist gemein, dass im Vertrag festgelegte Sachen und/oder Gegenstände versichert werden. Mit dieser Versicherungsart werden in erster Linie die Risikoarten Einbruchdiebstahl, Beschädigung und Zerstörung abgedeckt, Personenschäden bleiben hiervon unberührt. Zu den wichtigsten Sachversicherungen zählen Hausrat-, Kfz-Versicherung, Feuerversicherung und Wohngebäudeversicherung.

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Warum brauche ich überhaupt eine Versicherung?

Eine Versicherung ist in erster Linie dafür da, dem Versicherten materielle Sicherheit zu geben. Man kann eine Versicherung auch als Schutzschild verstehen, das uns vor den materiellen Folgen erlittener Schicksalsschläge und infolge dessen vor dem finanziellen Ruin schützen wird. Sie bietet uns die Gewissheit, im Ernstfall nicht in unserer materiellen Existenz bedroht zu sein. Das verleiht dem Betroffenen (Versicherten) ein Stück weit innere Ruhe. Wenn auch keine Versicherung der Welt einem Betroffenen nach einem Unfall das Leben im Rollstuhl ersparen kann, können zumindest die finanziellen Belastungen, die ein Unfall dieses Ausmaßes nach sich zieht, aufgefangen werden. Eine Versicherung, die uns vor Schicksalsschlägen schützt, gibt es nicht. Aber sie kann uns helfen, im Schadenfall das Schicksal etwas leichter zu ertragen.

Eine wichtige Rolle bei der Wahl der richtigen Versicherung spielt zum einen das zu versichernde Risiko und zum anderen die Höhe des möglichen Schadens. Je höher das Risiko eines finanziellen Schadens ist, einem Versicherten die Existenz zu ruinieren, umso wichtiger ist die Versicherung. Die Absicherung eines existenziellen Risikos ist also vorrangig gegenüber Versicherungen zu sehen, die in erster Linie einen Vorsorgecharakter haben. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass das Einkommen nach Abzug aller Versicherungsbeiträge für den Lebensunterhalt reichen muss.

Versicherungen sollten also immer nur dann abgeschlossen werden, wenn es um die Absicherung von Ereignissen geht, deren finanzielle Folgen zu tragen man nicht gewillt oder selbst nicht in der Lage dazu ist. Das bedeutet, dass die Wahl der Versicherung(en) an die individuellen Bedürfnisse des Versicherten (und seiner Familie) angepasst werden sollten. Mittels einer Risikoanalyse kann für jeden Versicherungsnehmer exakt ermittelt werden, welche Versicherungen benötigt werden, welche empfehlenswert und welche überflüssig sind. Allerdings müssen hier auch die finanziellen Möglichkeiten des Betroffenen berücksichtigt werden.

Am Beispiel der Haftpflichtversicherung sei erläutert, welche Risiken abgesichert werden können und wann sie notwendig sind. Neben der privaten Haftpflichtversicherung (die jeder abschließen sollte), kommen weitere Haftpflichtrisiken hinzu, wenn der Versicherte ein Auto und einen Hund hat. Ist der Betroffene auch noch Hausbesitzer und hat einen Öltank dort stehen, steht ein weiteres Haftpflichtrisiko im Raum.

Sicherlich gibt es Menschen, die ein stärkeres Sicherheitsbedürfnis haben als andere und sich gegen alles Mögliche absichern möchten. Das ist zwar verständlich – doch es macht wenig Sinn, sich gegen einen möglichen Schaden schützen zu wollen, der nur mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit eintreten wird. Deshalb ist die Anwendung einer Risikoanalyse eine gute Möglichkeit, sich hier nicht zu verzetteln. Alle Lebensbereiche (Beruf, Familienstand, Immobilien, Freizeit, Reisen) können auf diese Art und Weise auf die Notwendigkeit eines Versicherungsabschlusses überprüft werden.

Es ist aber durchaus sinnvoll, eine Risiko- und Bedarfsanlayse auch für bestehende Versicherungspolicen vorzunehmen. Möglicherweise stellt man fest, dass sich Veränderungen ergeben haben, die es erforderlich machen, eine Versicherungspolice den neuen Gegegebenheiten anzupassen – oder vielleicht sogar zu kündigen. Fest steht, dass bis zu 400 Euro im Jahr zu viel an Versicherungsbeiträgen pro Person gezahlt werden – und das hauptsächlich für Policen, die nicht notwendig gewesen wären.